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Open Air Kino im Zeughaus: Phanton Thread

 
Datum: 29.08.2018
 
Zeit: 20:15
 
Ort: Museum im Zeughaus

In London in der Nachkriegszeit der 1950er Jahre. Der bekannte Schneider Reynolds Woodcock und seine Schwester Cyril betreiben gemeinsam The House of Woodcock. Reynolds ist der übersensible Kreative, Cyril organisiert den Betrieb und hält alle Fäden in der Hand. The House of Woodcock fertigt Roben für die Mitglieder der High Society und der königlichen Familie. Zu den Kunden gehören reiche Erbinnen, Filmstars und andere Prominente. Die Frauen kommen und gehen durch das Leben von Reynolds, die eine oder andere lebt in seinem Haushalt. Sie inspirieren den eingefleischten Junggesellen, fördern seine Kreativität so lange, bis sie ihn langweilen. Hat er genug von ihnen, sorgt seine Schwester Cyril dafür, dass sie sein Haus verlassen.

Bei einem Restaurantbesuch macht er die Bekanntschaft der jungen Kellnerin Alma, die er zum Essen einlädt. Nach einem Abendessen in einem Feinschmeckerrestaurant am Meer fahren sie mit seinem Sportwagen nach London zurück. Er lädt sie zu sich ein, bittet sie, seine neuste Schöpfung, ein Abendkleid, anzuziehen und bittet sie dann, sie „vermessen“ zu dürfen, wobei der Akt des „Vermessens“ zunehmend ein erotisch-intimes Flair annimmt. Bald zieht sie in sein Haus ein, wird zur Muse, Mitarbeiterin in seinem Atelier. Nach dem großen Erfolg seiner neuen Kollektion packt er Alma voller Euphorie bei der Hand und stürmt mit ihr ins Schlafzimmer. Alma wird seine Geliebte.

Allerdings stößt sich Alma bald an all den Regeln, eisernen Gewohnheiten und Hyperemfindlichkeiten, die Reynolds tägliches Leben bestimmen. So stur wie er sich an seine Regeln klammert, ebenso stur bringt sie ebendiese Regeln ins Wackeln, ohne jedoch, das ist das Ziel ihrer Aktionen, zu ihm wirklich vorzudringen. Sie bleibt in seinem Leben außen vor. Sein kontrolliertes und durchgeplantes Leben gerät aber allmählich aus den Fugen. Der Kampf zwischen den beiden kulminiert, als sie ihn, trotz der ernsten Warnung Cyrils, das ganze zu unterlassen, mit einem selbstgekochten Abendessen „überrascht“. Die Überraschung bringt ihn völlig aus der Fassung, er tobt und schreit, er will sie nicht mehr im Haus haben.

Alma bleibt im Haus, ordnet sich scheinbar unter. Reynolds erhält den Auftrag, das Brautkleid für eine belgische Prinzessin zu schneidern, und das ganze Atelier gerät in Aufregung. Reynolds empfängt die Prinzessin, für die er schon das Taufkleid genäht hat, mit größter Zuvorkommenheit. Alma beobachtet die beiden, in ihr keimt Eifersucht auf. Bei einem Waldspaziergang sammelt sie Pilze, und vergiftet seine Frühstückstee mit getrockneten Pilzen. Reynolds geht in das Atelier, um letzte Hand an das Kleid der Prinzessin, das auf einer Kleiderpuppe präsentiert wird, anzulegen. Ihm wird schwindelig, er taumelt und stürzt zusammen mit dem Brautkleid zu Boden. Das Kleid ist ruiniert und Reynolds unfähig sich zu rühren. In einer Nachtschicht gelingt es den Mitarbeiterinnen aber das Kleid neu zu schneidern. Reynolds wird schwer krank, fiebert, weigert sich aber, einen Arzt zuzulassen, er duldet nur Alma um sich. Sie pflegt ihn hingebungsvoll, er wird langsam wieder gesund und kann wieder arbeiten. Er macht Alma einen Heiratsantrag, den sie annimmt. Beide heiraten und scheinen sehr glücklich miteinander. Damit ist der Machtkampf zwischen den beiden aber nicht beendet.

Auf einer Party flirtet Reynolds mit einer seiner langjährigen Freundinnen, währen Alma von deren Sohn hofiert wird, der sie zu einem Sylvesterball überreden möchte. Alma und Reynolds beobachten einander mit Misstrauen und wachsender Eifersucht. Alma besteht darauf, mit ihm den Ball zu besuchen, er weigert sich jedoch und arbeitet. Im Haus hat sich eine explosive Spannung zusammengebraut, beide Frauen kämpfen um Reynolds, behandeln aber einander mit kontrollierter Höflichkeit. Reynolds wird davon so mitgenommen, dass er seiner Schwester gesteht, das Alma ihn verrückt mache, alles auf den Kopf stelle und aus dem Haus entfernt werden soll. Seine Schwester zeigt wenig Verständnis für seine Liebesprobleme. Alma hört das Gespräch mit, bleibt äußerlich ruhig und geht wieder Pilze sammeln. Alma schmort die giftigen Pilze mit viel Butter an, genau wie Reynolds es nicht mag. Reynolds ißt davon, obwohl er weiss, dass er jetzt vergiftet wird. Er und Alma warten im Bad darauf, dass die Wirkung der Pilze einsetzt, und gestehen einander ihre Liebe.

Regie: Paul Thomas Anderson
Länge: 131 Minuten
Einlass ab 19.15 Uhr

Informationen

 
 
Infos zur Veranstaltung
 
Datum: 29.08.2018
 
Ort: Museum im Zeughaus
 
Themen: Sommer
Ort
Museum im Zeughaus
Zeughausgasse 1
A 6020 Innsbruck
http://www.tiroler-landesmuseen.atT: +43 512 / 59 48 93 13
 
Kontakt & Informationen
Treibhaus
Angerzellgasse 8
A 6020 Innsbruck
F: +43 512 / 57 54 67http://www.treibhaus.atT: +43 512 / 57 20 00