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Frauen. Kunst & Macht: Drei Frauen aus dem Hause Habsburg

 
Datum: 30.08.2018
 
Zeit: 10:00
 
Ort: Schloss Ambras Innsbruck
Margarete von Österreich
Maria von Ungarn
Katharina von Österreich

Die große Sonderausstellung im Sommer 2018 auf Schloss Ambras Innsbruck steht ganz im Zeichen von drei bemerkenswerten Renaissance- persönlichkeiten, die besondere Leistungen für die Künste erbracht haben: Herrscherinnen und Sammlerinnen aus dem Hause Habsburg: Margarete von Österreich (1480-1530), Maria von Ungarn (1505-1530) sowie Katharina von Österreich (1507-1578). Zum ersten Mal in einer Ausstellung – nicht nur des Kunsthistorischen Museums, sondern überhaupt – wird ein Vergleich des höfischen Mäzenatentums mit Blick auf Frauen in der Renaissance vorgenommen. 

Die Ausstellung präsentiert rund 100 Werke aus bedeutenden europäischen Sammlungen, darunter auch Objekte aus Schloss Ambras Innsbruck und herausragende Stücke aus dem Kunsthistorischen Museum Wien.

Zur Ausstellung, kuratiert von Dagmar Eichberger und Annemarie Jordan Gschwend, erscheint ein Katalog.

Die Kunst schafft es, Ideen ohne Worte zu vermitteln und bei den Betrachtern unvergessliche Eindrücke zu hinterlassen. Gemälde, Skulpturen, leuchtende Manuskripte, wertvolle Edelsteine und in Europa vorher noch nie gesehene Gegenstände aus gerade neu entdeckten, fremden Ländern waren in der Renaissance für die höfische Repräsentation wichtig. Durch ihren Besitz sollte der soziale Status, der Rang und der Reichtum ihrer Sammler widergespiegelt werden. Unter den Männern des Hauses Habsburg befanden sich im 16. Jahrhundert eine ganze Reihe erstrangiger Sammler: Maximilian I., Erzherzog Ferdinand II., Maximilian II., Philipp II. und Rudolf II.

Erst seit jüngerer Zeit wendet man sich auch den Frauen der Habsburger-dynastie zu und würdigt deren herausragende kulturelle Rolle. Als Kaiserliche Statthalterinnen oder als Gemahlinnen herrschender Könige stand diesen politisch bedeutenden Frauen in ganz Europa die Türen zu den führenden Künstlern ihrer Zeit offen. Sie konnten ihrer großen Sammelleidenschaft nachgehen, weil sie auf international mächtige Kaufmänner und diplomatisch einflussreiche Vermittler zurückgreifen konnten.
Die exquisite Kunstsammlung der Erzherzogin Margarete von Österreich (1480-1530), Tochter Kaiser Maximilians I. und Statthalterin der habsburgischen Niederlande gilt heute als Vorbild für alle nachfolgenden Frauengenerationen ihrer Familie.

Maria von Ungarn (1505-1558), die jüngere Schwester Kaiser Karls V., wurde am Hof ihrer Tante Margarete in Mechelen erzogen. Dort bekam sie aus erster Hand deren Sammelleidenschaft mit. Später, als Witwe und selbst Statthalterin der Niederlande, erbte sie Margaretes reiche Bibliothek und begründete in ihrer Residenz Brüssel eine aus-gedehnte Porträtgalerie. Sie wurde schnell zu einer führenden Förderin der Künste, ließ Paläste errichten und arbeitete eng mit Malern und Bildhauern wie Anthonis Mor, Leone Leoni und Jacques du Broeucq zusammen.

Katharina von Österreich (1507-1578), Königin von Portugal, die jüngste Schwester Kaiser Karls V., ließ sich in Spanien und Portugal von anderen Sammelströmungen leiten. Sie spezialisierte sich auf die Einfuhr von Exotica aus Afrika, Asien und der Neuen Welt. Sie versorgte das Habsburger Familiennetz mit Luxusgütern aus Elfenbein, Rhinozeroshorn, Perlmutt oder Seychellennuss aber auch mit lebenden wilden Tieren.
 
 
Infos zur Veranstaltung
 
Datum: 30.08.2018
 
Ort: Schloss Ambras Innsbruck
Weitere Veranstaltungstage
Freitag, 31.08.2018 10:00 Uhr
Samstag, 01.09.2018 10:00 Uhr
Sonntag, 02.09.2018 10:00 Uhr
Montag, 03.09.2018 10:00 Uhr
Dienstag, 04.09.2018 10:00 Uhr
Mittwoch, 05.09.2018 10:00 Uhr
Donnerstag, 06.09.2018 10:00 Uhr
Freitag, 07.09.2018 10:00 Uhr
Samstag, 08.09.2018 10:00 Uhr
Sonntag, 09.09.2018 10:00 Uhr
Montag, 10.09.2018 10:00 Uhr
Ort
Schloss Ambras Innsbruck
Schlossstraße 20
A 6020 Innsbruck
F: 0043 1 52524 4899http://www.schlossambras-innsbruck.atT: +43 1 525 / 24 48 02
 
Kontakt & Informationen
Schloss Ambras Innsbruck
Schlossstraße 20
A 6020 Innsbruck
F: +43 1 / 52 52 4 - 4899http://www.schlossambras-innsbruck.atT: +43 1 / 52 52 44 802
Schloss Ambras Innsbruck
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