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Open Air Kino im Zeughaus: Zobra the Greek

 
Datum: 02.09.2018
 
Zeit: 20:15
 
Ort: Museum im Zeughaus

Der Schriftsteller Basil reist nach Kreta, wo er ein aufgelassenes Braunkohle-Bergwerk seiner Familie wieder in Betrieb nehmen will. Im Hafen von Piraeus lernt er den Makedonier Alexis Sorbas kennen, den er spontan als Vorarbeiter engagiert. In dem abgelegenen Dorf auf Kreta quartieren sich die beiden zunächst in der Pension von Madame Hortense ein, einer alternden Kurtisane, mit der Sorbas gleich anbandelt. Beim Besuch eines Kafenions begegnen Sorbas und Basil erstmals der jungen Witwe Surmelina, die von fast allen Männern des Dorfes begehrt wird. Vor allem Pavlis, der Sohn des Dorfschulzen Mavrandonis, ist unglücklich in sie verliebt. Sorbas versucht, Basil mit der jungen Frau zu verkuppeln, doch dieser wagt es aus Schüchternheit nicht, den ersten Schritt zu tun.

Unterdessen erweist sich das alte Bergwerk als marode und stürzt teilweise ein. Sorbas hat den Einfall, Baumstämme aus dem Wald, der oberhalb der Mine liegt, dafür zu nutzen, die Stollen abzustützen. Er verhandelt mit den Mönchen, deren Kloster der Wald gehört und plant den Bau einer Seilbahn, um die Stämme zum Bergwerk zu transportieren. Schließlich reist er in die Stadt, um mit Basils letztem Geld das nötige Baumaterial zu besorgen, verjubelt aber fast alles mit der drallen Bardame Lola. Inzwischen versichert Basil der sehnsüchtig wartenden Madame Hortense, dass Sorbas sie nach seiner Rückkehr heiraten werde, was dieser keineswegs vorhat. Zudem wagt er es endlich, Surmelina zu besuchen, und verbringt eine Nacht mit ihr. Der junge Pavlis, zum wiederholten Male zurückgewiesen, begeht Selbstmord, als er davon erfährt.

Am nächsten Morgen kehrt Sorbas aus der Stadt zurück und stimmt den wegen seiner Eskapaden verärgerten Basil wieder versöhnlich. Die Einwohner des Dorfes, die Surmelina die Schuld an Pavlis’ Tod geben, versuchen unterdessen, die Witwe auf dem Vorhof der Kirche zu steinigen. Um sie zu retten, kämpft Sorbas mit einem der Anführer des Mobs und besiegt ihn. Schließlich aber schneidet Pavlis’ Vater Mavrandonis Surmelina die Kehle durch. Madame Hortense, die Sorbas, um sie glücklich zu machen, kurz zuvor in einer selbstinszenierten Zeremonie geheiratet hat, stirbt nach kurzer Krankheit ebenfalls. Da sie keine Erben hat und als französische Katholikin im Dorf stets als Fremde galt, wird ihre Pension von den Dorfbewohnern geplündert.

Die Seilbahn wird fertiggestellt, und zur feierlichen Einweihung erscheinen die Mönche und die Dorfbewohner. Doch bereits bei der Inbetriebnahme bricht das Gerüst der Seilbahn wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Basil und Sorbas bleiben alleine am Strand zurück. Sie wissen, dass ihre Wege sich nach dem Scheitern des Bergwerkprojekts wieder trennen werden. Basil bittet den Freund, ihm das Tanzen beizubringen. Mit einem Sirtaki und fröhlichem Gelächter über den spektakulären Zusammenbruch all ihrer Pläne endet der Film.

Regie: Michael Cacoyannis
Länge: 142 Minuten
Einlass ab 19.15 Uhr

Informationen

 
 
Infos zur Veranstaltung
 
Datum: 02.09.2018
 
Ort: Museum im Zeughaus
 
Themen: Sommer
Ort
Museum im Zeughaus
Zeughausgasse 1
A 6020 Innsbruck
http://www.tiroler-landesmuseen.atT: +43 512 / 59 48 93 13
 
Kontakt & Informationen
Treibhaus
Angerzellgasse 8
A 6020 Innsbruck
F: +43 512 / 57 54 67http://www.treibhaus.atT: +43 512 / 57 20 00