Wir verwenden Cookies für die beste Nutzererfahrung. Es werden Cookies von Dritten eingesetzt, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen. Durch die Nutzung der Website stimmen Sie der Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät zu. Informationen zu Cookies und ihrer Deaktivierung finden Sie hier.
 

Visualisierung der Kunst- und Wunderkammer

 
Datum: 05.02.2018
 
Zeit: 10:00
 
Ort: Schloss Ambras Innsbruck
Die Ambraser Kunst- und Wunderkammer ist die einzige am ursprünglichen Ort erhaltene Kunstkammer der Renaissance! Die Rekonstruktion führt dem Besucher die schier überquellende Fülle von weit über 3.300 Gegenständen und erstmals auch den einstigen Gemäldebestand vor Augen.

Kunst- und Wunderkammern sind in der Renaissance als Universalsammlungen entstanden, die das gesamte Wissen der Zeit erfassen wollten. Die Sammler sahen sich als gottgleiche Schöpfer einer Welt im Kleinen.

Erzherzog Ferdinand II. (1529–1595) entwickelte für seine Sammlung eine besondere Art der Präsentation, bei der Objekte aus demselben Material unabhängig von ihrer Herkunft in ursprünglich 18 Kästen verwahrt wurden. Seine Kunst- und Wunderkammer war einst ein Raum, desse Wände vollbehängt mit Bildern waren. In dessen Mitte standen zwei deckenhohe, bis auf die Eckkästen den Fensterseiten zugewandte Schrankreihen. Diese Kästen, von denen sich nur mehr zwei original erhalten haben, waren randvoll mit Exponaten gefüllt, die zur einzelnen Betrachtung nach Bedarf herausgeholt wurden. Man darf sich also die Kunst- und Wunderkammer nicht als Ort der Präsentation von Schaukästen vorstellen, die sie heute ist.

Die Sammlung enthält Kristallpokale, Silber- und Goldschmiedearbeiten sowie Bronzeskulpture, kostbares Glas und filigrane Drechselarbeiten. Besonders hervorzuheben ist die spätmittelalterliche Skulptur aus Birnbaumholz, das »Tödlein«. Neben künstlerisch und handwerklich herausragenden Exponaten wurden auch wissenschaftliche Instrumente sowie Musikinstrumente zusammengetragen. Auch rare, exotische und außergewöhnliche Naturalien und Porträts von Menschen oder Tieren, die als »Wunder der Natur« galten – wie etwa jene der Haarmenschen –, wurden gesammelt. Die Ambraser Sammlung birgt eine der bedeutendsten europäischen Sammlungen an »Exotica«, also Objekten aus fernen Ländern. Hervorzuheben sind etwa die »Ryukyu Schale« oder die einzigen außerhalb Japans erhaltenen Seidentücher aus dem 16. Jahhundert.

Das Antiquarium diente zur Aufstellung antiker Skulpturen. In seinen Öffnungen sind 85 halbkreisförmige Nischen eingetieft, die mit Bildnisköpfen berühmter Persönlichkeiten des antiken Roms und mythologischen Darstellungen ausgestattet sind.

Die heutige Aufstellung der Ambraser Kunst- und Wunderkammer von Ferdinand berücksichtigt alte Inventare, welche die Gegenstände und ihre Anordnung beschreiben. Das älteste davon wurde 1596 nach dem Tod Ferdinands angefertigt.

 
 
Infos zur Veranstaltung
 
Datum: 05.02.2018
 
Ort: Schloss Ambras Innsbruck
Weitere Veranstaltungstage
Dienstag, 06.02.2018 10:00 Uhr
Mittwoch, 07.02.2018 10:00 Uhr
Donnerstag, 08.02.2018 10:00 Uhr
Freitag, 09.02.2018 10:00 Uhr
Samstag, 10.02.2018 10:00 Uhr
Sonntag, 11.02.2018 10:00 Uhr
Montag, 12.02.2018 10:00 Uhr
Dienstag, 13.02.2018 10:00 Uhr
Mittwoch, 14.02.2018 10:00 Uhr
Donnerstag, 15.02.2018 10:00 Uhr
Freitag, 16.02.2018 10:00 Uhr
Schloss Ambras Innsbruck
Schlossstraße 20
A 6020 Innsbruck
F: 0043 1 52524 4899http://www.schlossambras-innsbruck.atT: +43 1 525 / 24 48 02
Schloss Ambras Innsbruck
Schlossstraße 20
A 6020 Innsbruck
F: +43 1 / 52 52 4 - 4899http://www.schlossambras-innsbruck.atT: +43 1 / 52 52 44 802
Weitere Veranstaltungen